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 Atlan
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Litrak
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[Obsidian 2]: Zu den Geschichten die Umrin Zeles Barbinor erzählt, gehört auch jene vom Uralten Sardaengar. "Er lebt in der Gebirgsbastion Grataar im Herzen des Ograhan-Gebirges, in Mertras, dem Land der Silbersäulen. Der Uralte gilt als einer der Götter der Obsidian-Kluft. Vor sehr langer Zeit, tobte der Kampf der Götter, eine fürchterliche Auseinandersetzung, bei dem der Uralte Sardaengar den Ewigen Litrak in einer gewaltigen Schlacht besiegte. Doch töten konnte er ihn nicht, denn erstens ist Litrak unsterblich und zweitens müssen alle Bewohner Vinaras und der vier Spiegelwelten sterben, sollte Litraks Leben tatsächlich einmal enden. Deshalb hat Sardaengar seinen Widersacher verbannt, verbannt in ein Gefängnis im ewigen Eis des Casoreen-Gletschers auf Vinara III. Seither gilt Litrak als Untoter Gott im Eis" Die Anhänger beider Götter liegen miteinander in Fehde.

[Obsidian 5]: Ursprünglich gab es in der Obsidian-Kluft nur den Speicher mit Biophoren im Hyperraum, der vor 50.000 Jahren bereits undicht war. Als die Lemurer die Kluft erreichten, gelang es einigen On- und Noon-Quanten aus dem Kristallmond Vadolon zu entkommen. Aus ihnen entstanden die Spiegelwelten des Verdran-Systems. Zudem entwickelte die Hypertronik des Kristallmonds ein eigenes Bewußtsein und aus einer weiteren entwichenen Biophore entstand Litrak, als sein Abgesandter. Er sollte Sardaengar besiegen, da der Unsterbliche eine endgültige Entladung Vadolons verhinderte. Es kam zum Zweikampf zwischen dem lemurischen Tamrat und Litrak, den Sardaengar gewann.

[Obsidian 6]: In der Tempelstadt Malenke des Litrak Ordens auf Vinara III nimmt Atlan an einer Sitzung der Ordensmeister teil. Dabei erfährt er, daß Litrak von seinen Anhängern als Schöpfer der Welten der Obsidian-Kluft verehrt wird, während Sardaengar erst später hinzukam und nach seinem Sieg Litrak nur deshalb nicht tötete, weil es sonst zum Untergang der gesamten Obsidian-Kluft käme. Seit seiner Niederlage ruhe Litrak, gefangen in seiner Eisgruft im Casoreen-Gletscher, im Tiefschlaf und wartet darauf erneut geweckt zu werden. Die Eisgruft befindet sich in einer kleinen Ruinenstadt, die von einem Energieschirm kuppelförmig überspannt wird. Die Kuppel ist im Verlauf der Jahrzehntausende tief in den Gletscher eingesunken. Die Zugänge sind nur durch ein Labyrinth aus vom Einsturz gefährdeten Gängen durch das Gletschereis zu erreichen. In der Gruft präsentiert sich der schlafende Litrak als rotierende Wolke aus Kristallen. Als Litrak von der Expedition des Ordens in Begleitung Atlans aufgesucht wird, bleibt zunächst eine Reaktion aus. Erst als sich der Arkonide neugierig der rotierenden Wolke nähert, reagiert diese. Sie beginnt sich zusammenzuziehen und nimmt dabei verschiedene Gestalten an. Eine davon ist die des Kosmokraten-Roboters Samkar. Am Ende präsentiert sich Litrak in der Gestalt einer riesigen Gottesanbeterin aus Kristall.

[Obsidian 2]: Atlan weiß aus den Erinnerungen des lemurischen Tamrats Nevus Mercova-Ban, die er auf Kharba in sich aufgenommen hat, daß Omega-Centauri der Kern einer Kleingalaxis ist, die vor 546 Millionen Jahren in die galaktische Ebene der Milchstraße gezerrt wurde und dabei ihre Randsterne und den Halo verlor. Seit etwa 542 Millionen Jahren ist Omega-Centauri ein scheinbar gewöhnlicher, wenn auch sehr großer Kugelsternhaufen. Dies geschah zu einer Zeit, als auf der Erde und zahlreichen anderen Welten der Milchstraße die Kambrische Explosion stattfand. Zu dieser Zeit erlebte das Leben einen drastischen Entwicklungsschub als die ersten Vielzeller und damit die Vorfahren aller bekannten Tierarten auftraten. Auch Omega-Centauri selbst weist eine Besonderheit auf, zahlreiche Welten im Zentrum des Kugelsternhaufens, sind in Raumnischen im Hyperraum ausgelagert.

[Obsidian 11]: Der Gottesanbeterin aus Kristall gelingt es bis zur Taneran-Schlucht auf Vinara I vorzustoßen, dort trifft sie auf Atlan und seine Mitstreiter. Das Duell zwischen Tamiljon und Litrak endet mit dem Sieg des schwarzhäutigen Mutanten, der von einer Wolke aus Kristallen eingeschlossen und für mehrere Stunden außer Gefecht gesetzt wird.

[Obsidian 12]: Als Atlan seine Aufmerksamkeit wieder auf Sardaenger richtet, ist dieser bereits geistig mit dem Kristallmond der Obsidian-Kluft verschmolzen. Er und Atlan erfahren durch Zufall die Geschichte Omega-Centauris und der Obsidian-Kluft. Die Kleingalaxis war tatsächlich ein Schwarm mit dem Namen Litrakduurn, der vom echten Litrak und seinem Diener Emions gesteuert wurde. Der echte Litrak war ein relativ unsterblicher Diener der Kosmokraten, dessen Äußeres an eine menschengroße Gottesanbeterin erinnerte. Emions sein Diener hingegen, gehörte dem Volk der Saqsurmaa an und erinnerte an eine zwei Meter lange Schlange, deren Leib in zahlreiche, metallisch schimmernde Segmente gegliedert war. Vor 546 Millionen Jahren erreichte Litrakduurn die heutige Milchstraße, doch wurde der Schwarm von den Mächten des Chaos angegriffen. Ein gigantischer Aufrißtrichter zum Hyperraum in der Milchstraßenebene führte zu einem gewaltigen Hypersturm, der die reisende Kleingalaxis stranden ließ. Gleichzeitig griff eine Flotte der Chaotarchen Litrakduurn an und eroberte die Überreste des Schwarms, der im Verlauf der Jahrmillionen zum heutigen Omega-Centauri wurde. Litrak versuchte mit letzter Kraft die Katastrophe aufzuhalten, indem er in die Obsidian-Kluft ging. In der Kluft, einer Hyperraumnische, befand sich ein Back-up-System versteckt, mit dem der Schwarm wieder in seinen Ursprungszustand versetzt werden könnte. Doch beim Versuch, geistigen Zugriff auf die Hypertronik des Kristallmondes zu nehmen, starb Litrak. Nur einzelne Fetzen des Geistes des relativ Unsterblichen verschmolzen mit dem Rechner der Ausweichzentrale und stürzten diese in Verwirrung.

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 Quelle(n):  A-Obsidian 2, 5, 6, 11, 12
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© Crest-Datei - Autor(en): Bernd Labusch - Erstellt: 20.02.2005 - Letztes Update: 01.06.2008