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Kalarthras
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[Lordrichter 1]: Der Vargane war ein ehemaliger Lebensgefährte Kytharas und vor etwa 800.000 Jahren Leiter des Projekts Kyrlan. Im Rahmen dieses Projekts, dessen Zweck ungenannt bleibt, wurden von den Varganen unter anderem fünf PSI-Speicher, wie Skanmanyon und Murloth, errichtet. Es kam im Verlauf der Arbeiten zu Differenzen zwischen Kalarthras und Kythara über die Richtung, in der das Projekt-Kyrlan vorangetrieben werden sollte. Sie zog sich schließlich zurück und erfuhr so erst viele Jahrtausende später, daß drei der PSI-Speicher, durch die gehorteten psionischen Energieballungen, ein Eigenbewußtsein entwickelt hatten.

[Lordrichter 11]: Zuvor hatte Kythara viele Jahre mit Kalarthras auf dem Kleinplaneten Vassantor gelebt. Als Atlan, Gorgh-12 und Kythara am 24. Mai 1225 NGZ auf Vassantor landen, um den Hegnudger, ein wichtiges Zusatzgerät des Kardenmoghers, zu bergen, entdeckt die Varganin überrascht, daß ihr Geliebter seit vielen Jahren in einer biologischen Tiefschlafkammer in den Katakomben der Kraterstadt des Sehers Vrentizianex auf Vassantor ruht.

[Dunkelstern 1]: Am 31. Mai 1225 NGZ, nur kurze Zeit nach der Zerstörung der PSI-Quelle Murloth, entschließt sich Kythara, ihren einstigen Geliebten zu befreien. Dank Kytharas Ortskenntnis dringen sie und Atlan schnell zur Gruft vor, in der Kalarthras in Stasis liegt. Doch dort lauert bereits die Leibgarde der Lordrichter. Obwohl der Arkonide und die Varganin von Tausenden Zaqoor bedrängt werden, gelingt ihnen die Flucht an Bord der AMENSOON. Kythara versucht ihren ehemaligen Geliebten zu wecken. Die Erweckungsprozedur verläuft jedoch nicht problemlos, zudem unterscheidet sich Kalarthras Erscheinungsbild auf seltsame Weise von dem normaler Varganen. So ist seine Haut grau, wie mit einem Pulver oder einer stumpfen Salbe überzogen und seine Augen erinnern an schwarze Murmeln aus Onyx und liegen tief in ihren Höhlen.

[Dunkelstern 3]: In der Galaxie Dwingeloo I erwacht Kalarthras unter starken Schmerzen aus dem biologischen Tiefschlaf, doch sein Erinnerungsvermögen kehrt nur sehr langsam zurück.

Sechstausend Jahre nach dem Vorstoß der Varganen in das Standarduniversum befindet sich ihr Imperium in der Milchstraße auf dem Höhepunkt. Kalarthras ist in dieser Zeit Leiter des Projekts Kyrlan, das später zur Errichtung von Psi-Quellen wie Murloth und Skanmanyon führen sollte. Die Kultur der Varganen steht in voller Blüte, doch erste Schatten fallen auf dieses scheinbare Paradies, als die Invasoren aus dem Mikrokosmos feststellen müssen, daß sie nicht nur relativ unsterblich, sondern auch unfruchtbar geworden sind. Es kommt zu einer Welle von Selbstmorden unter den Varganen. Zu den ersten Opfern zählt auch Kalarthras erste Lebensgefährtin Sharaya.

Dennoch setzt der Vargane sein Projekt fort und findet nur drei Jahre später in Kythara, die Liebe seines Lebens. Er hält auch an seinen Plänen fest, als das Imperium der Varganen langsam zerfällt und es schließlich zum Aufstand kommt. Während die Mehrheit seines Volkes in den Mikrokosmos zurückkehrt, bleibt Kalarthras mit seinen Getreuen in der Sternenstadt SADAAAR am Rand der Milchstraße zurück. Zu den Rebellen um Ischtar, die ein neues Imperium der Varganen errichten und die Sternenstadt VARXODON zu ihrem Hauptquartier ausbauen, hält er nur losen Kontakt. Alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel setzt der Vargane für "sein" Projekt ein. Kythara und Kalarthras entfremden sich zunehmend und trennen sich schließlich.

Als sich das Projekt seinem Abschluß nähert, droht der Vargane in ein tiefes emotionales Loch zu stürzen, doch bevor es dazu kommt, erfährt er von der Expedition Wothanasors, der mit dreißig varganischen Raumschiffen in eine fremde Galaxie aufgebrochen ist, um diese zu erobern. Schließlich bricht Kalarthras, nur zwei Jahre nach Fertigstellung der PSI-Quellen, mit einer eigenen Expedition zur Galaxie Dwingeloo I auf, an der 74 Varganen teilnehmen. Etwa 50.000 Jahre nach ihrem Erscheinen in der Milchstraße errichten Varganen ein weiteres Imperium in einer Galaxie des Makrokosmos. Doch ist auch dieses Reich, in der von ihnen Gantatryn getauften Galaxie, von Todesfällen überschattet. Zu den ersten Varganen, die an einer seltsamen Seuche sterben, welche sie rasend schnell altern läßt, zählt Kalarthras neue Lebensgefährtin Haischar.

Ein Vargane nach dem anderen stirbt ohne ersichtlichen Grund. Kalarthras selbst wird allmählich von dem Gedanken besessen, irgendwo im Zentrum dieser Galaxie lauere etwas "unglaublich Böses", dessen Ausstrahlung er spüren kann und von dem er sich verfolgt fühlt. Doch an dem neuen Projekt hält er unbeirrbar fest. Auf hunderten Planeten Gantatryns wird durch varganische Aktivierungskapseln aus den Arsenalen, wie der bekannten Kometenkugel von Glaathan, Leben verbreitet, anschließend werden dort Kolonien errichtet. Allerdings scheint dies zunächst wenig Sinn zu machen, sind die Varganen doch untereinander nicht zeugungsfähig und zum langsamen Aussterben verurteilt. Gegen Kalarthras Willen errichten die Varganen auf dem Planeten Sagora eine Basis, von der aus die letzten 48 Varganen von Dwingeloo I nach einer zehntausend Jahre dauernden Tiefschlafphase, ihre Kolonien in Besitz nehmen.

Nach der ersten Phase scheint sich in Gantatryn nicht viel verändert zu haben. Die kleine Gruppe spaltet sich in zwei rivalisierende Parteien auf. Die Gegner des von Kalarthras verteidigten Imperialismus werden von der Varganin Jertara angeführt. Später zerstreuen sich die letzten Varganen immer mehr und Kalarthras zieht sich für weitere 100.000 Jahre in den Tiefschlaf zurück. Nach seinem erneuten Erwachen wird ein humanoides Volk entdeckt, das aus den Aktivierungskapseln hervorgegangen ist. Mit diesen varganoiden Wesen können die echten Varganen Nachkommen zeugen. Mit der Zeit wird ein neues blühendes Sternenreich errichtet und die alten Gefährten finden wieder zusammen, aus Jertara und Kalarthras wird sogar ein Liebespaar. Die folgenden Jahre verlaufen erstaunlich harmonisch und Kalarthras kann den Gedanken, an die im Zentrum von Dwingeloo lauernden Schatten, verdrängen. Es werden Hinterlassenschaften eines uralten Volkes entdeckt, ansonsten scheint es nie bedeutende einheimische Intelligenzen in Dwingeloo gegeben zu haben. Die vogelähnlichen Rhoarxi waren vor hunderttausenden von Jahren plötzlich ausgestorben.

Zusammen mit Jertara verläßt Kalarthras die prosperierende Zivilisation seiner Nachkommen, um zu neuen Abenteuern aufzubrechen. 300.000 Jahre lang reisen sie durch das Universum und treffen vor ca. 50.000 Jahren, während die Haluterkriege in der Milchstraße toben, auf Vassantor letztmals mit Kythara zusammen. Bei seiner Rückkehr nach Gantatryn ist keiner der echten Varganen mehr aufzufinden. Das einstige Sternenreich ist zerfallen, die Völker leben isoliert und in Harmonie mit der Natur auf ihren Planeten. Was Kalarthras besonders beunruhigt ist, daß das "unglaublich Böse" weiterhin spürbar ist. Er identifizierte den Dunkelstern als Quelle, was sich jedoch als Irrtum erweist.

Beim Dunkelstern handelt es sich um eine blauweiße Riesensonne, die teilweise von schwarzen Flecken bedeckt ist und Protuberanzen von sich schleudert, die aus schwarzer und dunkelgrauer Substanz bestehen. Die Schwarze Substanz sammelt sich in einer Akkretionsscheibe, die den Stern umgibt und an mehreren Stellen planetengroße Verdickungen aufweist. Die Substanz wird ständig von hyperenergetischen Entladungen durcheilt. Sein Schiff, auf dem sich auch Jertara befindet, wird schließlich von einer Eruption getroffen.

Darüber, was danach geschah, besitzt Kalarthras keine Erinnerungen. Auch kann er sich nicht erklären, wie es zu seiner dramatischen körperlichen Veränderung kam.

[Dunkelstern 11]: Im Juli 1225 NGZ geraten die AMENSOON und der Kardenmogher, mit einigen Cappins, Gorgh-12, Kythara, Atlan und Kalarthras an Bord, in eine Falle der Lordrichter. Sie befinden sich eingeschlossen in einem künstlichen Mikrokomos, der sich jedoch, nach der Zerstörung des Drugun-Umsetzers auf dem Planeten Koopar, wieder auflöst. Während das varganische Oktaederschiff, mit Kalarthras und den Cappins an Bord, den Planeten Ephaiston ansteuert, entscheidet sich Atlan, mit dem Kardenmogher direkt in die Höhle des Löwen bzw. zum Dunkelstern zu fliegen. Kalarthras Hautfarbe hat sich in den vergangenen Monaten immer weiter verdunkelt und ist nun fast schwarz.

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 Quelle(n):  Lordrichter 1, 11; Dunkelstern 1, 3, 11
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© Crest-Datei - Autor(en): Bernd Labusch - Erstellt: 30.09.2006 - Letztes Update: 01.06.2008